OTTO KLOHNA1964 - 1993: Pfarrer in AspernEr ist 80 – Na und ... Er (der Jubilar) geboren am 30.1.1930 in Kettlasbrunn (Bez. Mistelbach) empfing am 29. Juni 1954 im Stephansdom die Priesterweihe. Seine erste Dienststelle war 3 Jahre lang die Pfarre Mauer in Wien 23, bis er 1957 nach Aspern versetzt wurde, wo er am 30. August eintraf. Schon am 3. September begann seine Tätigkeit mit Schulmessen und Konferenzen in der Schule.
Am 6. Juni 1960 erlitt Pfarrer Franz Frana einen Schlaganfall. In den folgenden Jahren übernahm Kaplan Klohna schrittweise die Aufgaben und Verpflichtungen in der Pfarre. Mit dem Pensionsantritt am 1. Mai 1964 wurde Kaplan Klohna zum Provisor und am 1. Juli zum neuen Pfarrer von Aspern ernannt. Die feierliche Installierung durch Weihbischof Weinbacher fand am 11. Oktober 1964 statt. Voll Schwung und mit vielen Plänen begann der neue Pfarrer Otto Klohna in Aspern sein Wirken. 29 Jahre hat er sich redlich und aufopfernd um die Pfarre und Pfarrgemeinde bemüht. Neben seiner seelsorglichen Tätigkeit war er auch als Bauherr tätig. 1982 erfolgte der Spatenstich für das großzügig angelegte Pfarrzentrum, 1990 wurde erstmals im Dachgeschoss der Kindergarten mit dem charakteristischen Glasaufgang ausgebaut.
Gottes Segen, Gesundheit und noch viele Jahre frohes Wirken wünscht ihrem Altpfarrer die Pfarrgemeinde Aspern. Johannes Holba P.S.: Das „Wort zum Mitnehmen“ war „Steckenpferd“ von Pfarrer Otto Klohna. Nach dem Segen der sonntäglichen Gottesdienste entließ er seine Gemeinde mit einen kleinen Sinnspruch, quasi als Denkan- stoß für die kommende Woche. Diese kurzen Sprüche hat er nach Sinninhalt alphabetisch geordnet in einem kleinen Büchlein herausgegeben. Z.B. finden wir: unter A – wie Alter: Man muss alt geworden sein, also lange gelebt haben, um zu erkennen wie kurz das Leben ist, oder unter F – wie Freunde: In der Jugend nennt man seine Freunde Altersgenossen, im Alter Jugendfreunde. Oder unter S – wie Sünde: Das Böse ist ein Hügel, jeder steht auf seinem und zeigt auf einen anderen… – Danke für diese und die vielen anderen „Worte zum Mitnehmen“.
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