"Wir können nicht schweigen …
über das, was wir gehört und gesehen haben."
Dreiteilige Vortragsreihe in der Fastenzeit über das 2010 (also heute) aktuelle Nicht-Schweigen-Können von Menschen angesichts dessen, was sie gehört und gesehen haben und was sie hören und sehen.
Montag, 22. Februar 2010, 19:30 Uhr:
Jesus begegnen – damals und heute
Hatten die Frauen und Männer, die damals mit Jesus von Nazaret durch Galiläa nach Jerusalem zogen, uns Heutigen gegenüber nicht einen gewaltigen Vorteil? Können wir durch die biblischen Texte Jesus überhaupt begegnen – oder bleibt ein existenzieller Zugang durch den riesigen zeitlichen Abstand nicht ein frommer Wunschtraum?
Der Vortrag versucht, ausgehend von den Evangelien und den Paulusbriefen, eine mögliche Antwort zu skizzieren.
Referent: Mag. Oliver Achilles (Theologe für Neues Testament)
Montag, 15. März 2010, 19:30 Uhr:
Vom Schweigen der Machtlosen - Lebensrealitäten von Menschen am Rand
Der soziale Wind wird rauer. Die Menschenschlangen vor den Essensausgabestellen der Caritas werden länger. Die Missbrauchsdiskussion zu den Sozialleistungen wird abscheulicher und der Vorwurf an die Armen, doch nur scheinbar arm und eigentlich nur an der sozialen Hängematte interessiert zu sein, der wird unüberhörbar. Eine Veranstaltung mit Markierungen zur Armuts- und Reichtumsdiskussion, zu den Lebenswelten und Nöten von Menschen am Rand des Lebens und am Rand der Gesellschaft.
Referent: Dr. Rainald Tippow (Theologe, Caritas Wien)
Montag, 22. März 2010, 19:30 Uhr
Ihr seid ein Zeichen Gottes
Zu den bekanntesten Sätzen des Evangeliums gehört der Gedanke: „Ihr seid das Licht der Welt.“ Ein Zeichen fällt auf, ein Zeichen macht auf etwas aufmerksam, ein Zeichen muss aber sichtbar sein... und es muss verständlich sein für jene, die es sehen. Ja, wir brauchen Zeichen, die unsere Zeit ansprechen und zugleich auf Wesentliches aufmerksam machen.
Referent: P. Antonio Sagardoy (geboren in Spanien, gehört zum Orden der Karmeliter, Autor zahlreicher Bücher zu spirituellen Themen)
Ort: Pfarrzentrum Aspern, Asperner Heldenplatz 9, 1220 Wien
Anmeldung erbeten: Tel. 01/ 282 23 06-11 od. 01/271 50 23-22
Kosten: freie Spende
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